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Mercury-4
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Von Anfang an Poly

Der Roland Jupiter-4 Synthesizer kam 1978 auf den Markt, als eines der ersten Instrumente, das Polyphonie mit Stimmenzuweisung und digitale Patch-Speicherung kombinierte - das heißt die Möglichkeit, polyphone Klänge digital zu speichern und auf Knopfdruck abzurufen. "Polyphonie mit Stimmenzuweisung" - damit sind Instrumente mit einer begrenzten Anzahl unabhängiger Synthesizerstimmen (in diesem Fall vier) gemeint, bei denen die Tastatur die gedrückten Noten den integrierten Stimmen zuweist. Heutzutage sind Polyphonie mit Stimmenzuweisung und digitale Patch-Speicherung selbstverständlich, aber in den späten 70er Jahren war das eine Riesensache. Damals waren die Möglichkeiten polyphoner Synthese meist auf krude Streicher-Synthesizer beschränkt, die auf der Orgeltechnologie der 60er Jahre basierten. Der Patch-Abruf war davon abhängig, wie schnell man an den Knöpfen drehen und die Schalter betätigen konnte!

Zu seiner Zeit stand der Jupiter-4 im Schatten größerer, komplexerer (und weitaus teurerer) Instrumente amerikanischer Synthesizerhersteller, und auf dem Papier waren seine Spezifikationen nicht so beeindruckend. Aber Spezifikationen sagen nicht alles, denn der Jupiter-4 klingt fantastisch, mit einem rohen, rauen Klang, den man bei keinem anderen der beliebten Juno- und Jupiter-Synthesizer findet. Seine analogen Oszillatoren haben eine einzigartig aggressive Klangqualität. Der eingebaute Suboszillator sorgt für mehr Umfang. Die ungewöhnlich schnellen und tiefen LFO-Modulationsmöglichkeiten erlauben es, einzigartig abgedrehte modulare Synthesizerklänge zu erzeugen. Rolands berühmte Stereo-Chorus-"Ensemble"-Schaltung ist wunderschön implementiert und gibt dem Klang Breite und Dimension.

Das ursprüngliche Instrument hatte einige Nachteile, darunter magere acht User-Patch-Speicherplätze, keinen Editiermodus für gespeicherte Patches, nur vierstimmige Polyphonie, ein hohes Gewicht (stolze 42 Pfund!) und keine Oszillator-Autotune-Funktion, was bedeutete, dass schon ein kalter Windhauch das Instrument aus dem Takt bringen konnte. Der Mercury-4 von Cherry Audio löst jedes dieser Probleme, mit bis zu 16-stimmiger Polyphonie, unendlicher Patch-Speicherung, einfacher Patch-Bearbeitung und vielem mehr.

Der Mercury-4 bildet nicht nur die einzigartig kraftvolle Oszillator- und Filter-Tonalität des Jupiter-4 nach, sondern auch Rolands berühmten Stereo-Ensemble-Effekt. Außerdem wurde ein wahrhaft spaciges "Space Echo"-ähnliches Bandecho mit mehreren Hallmodi hinzugefügt. Das Tape Echo reproduziert perfekt die warme Tonalität und die subtilen Geschwindigkeitsvariationen, die die originalen Space-Echo-Geräte so begehrenswert machen. Die Reverb-Sektion erweitert den originalen Federhall mit Plate- und Hall-Modi für eine verbesserte räumliche Tiefe.

Mercury-4 Features:

  • Authentisch modellierter Oszillator mit Suboszillator
  • Alle Filtereigenschaften werden modelliert, einschließlich der starken Resonanz bei niedrigen Frequenzen
  • Bis zu 16-stimmige Polyphonie
  • Über 300 Voreinstellungen, programmiert von Branchenexperten
  • Exakt nachgebildete einzigartige Arpeggio-Sektion mit Temposynchronisation
  • Sorgfältig modellierte Wide-Range-LFO-Modulation mit "invertierter" Mod-Charakteristik
  • Driftkontrolle für realistischeren analogen Sound
  • Präzise nachgebildeter Stereo-Ensemble-Effekt
  • Warmes, organisches Bandecho mit mehreren Hallmodi
  • Tempo-synchronisierbarer LFO
  • Verstimmbarer Unisono-Modus
  • 1-Taste-Akkordmodus
  • Hochgradig optimierte Codierung für hohe Leistung bei extrem niedriger CPU-Belastung
  • Erweiterte 1-Klick-Vergrößerung der Benutzeroberfläche
  • Umfassende MPE- Unterstützung
  • Volle MIDI-Steuerung und DAW-Automation für alle Regler
  • Mercury-4 ist in den Varianten AU, VST, VST3, AAX und Standalone erhältlich.
  • macOS-Anforderungen: macOS 10.9 oder höher (einschließlich macOS 12), 64-Bit erforderlich. Native Apple-M1-Unterstützung. Quad-Core-Computer mit 8 GB RAM empfohlen.
  • Windows-Anforderungen: Windows 7 oder höher, 64-Bit erforderlich. Quad-Core-Computer mit 8 GB RAM empfohlen.
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